Linsenbratlinge

Als Studentin und Mama muss man ein gutes Zeitmanagement haben und sein Studentenleben deutlich anders organisieren, als der Durchschnittsstudent. Mit einer Einjährigen ein Studium zu beginnen, ist sicher nicht alltäglich.

Leider muss das Minimädchen in die Kita gehen, worüber ich zwar nicht so erfreut bin, aber wir haben eine ganz tolle Einrichtung und mir tut die kinderlose Zeit sehr gut.
Zudem ist man als Student doch deutlich flexibler als im normalen Arbeitsleben und so denke ich, werden wir das gut schaukeln.

Besonders wichtig ist für mich auch, das sowohl meine Tochter, als auch ich, unterwegs gut versorgt sind, da wir beide kein Gluten vertragen.
Durch die Zöliakie bin ich in der Lage, ihr das Mittagessen mit in die Kita zu geben. So kann ich sicher gehen, dass sie Mittags ausgewogen, gesund und verträglich isst.
Dass das ganze vegan ist, ist eh klar, wichtiger ist mir aber eine fehlerfreie, glutenfreie Ernährung.
Wenn wir früh morgens das Haus verlassen, habe ich also einen ganzen Korb voller Essen dabei, ein LunchBox für mich und Mittagessen, sowie Vesper für unsere Kleine.
Und wer glaubt, es gibt nur trocken Brot und Wasser, der irrt gewaltig!

Ich werde euch hier in nächster Zeit unsere Lieblingsrezepte vorstellen, die wunderbar zum mitnehmen geeignet sind. Denn als Mama und Studentin habe ich keine Zeit, morgens noch groß in der Küche zu stehen, daher wird abends gekocht und die Reste gibt es am nächsten Tag zu mittag.

Unser aller Lieblingsessen sind Linsenbratlinge!
Lecker knusprig, sehr sättigend, proteinreich und ideal zum mitnehmen!
Wir essen sie bestimmt 2 mal die Woche und es wird nie langweilig! Ob zu Salat, Kartoffelpüree, veganem Rahmgemüse oder als Burger, diese Dinger sind echt der Knaller!!

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 Linsenbratlinge 

für ca. 15 Stück

  • 200 gr rote Linsen
  • 1 mittelgroße Kartoffel ( optional)
  • 1 große Karotte (lecker ist auch Zucchini, Lauch, Gemüsezwiebel, ect…)
  • 1 EL Brühe
  • Je 1 Tl Pfeffer, Thymian und Paprikapulver ( seid kreativ, nehmt was euch schmeckt!)
  • 4 EL Kichererbsenmehl
  • 500 ml Wasser zum Einweichen
  • Fett zum Ausbraten

Die Linsen im Wasser einweichen und mindestens 3 Stunden stehen lassen.

Die Kartoffel und die Karotte fein raspeln, kräftig ausdrücken und in eine Schüssel geben.
Das Einweichwasser abgießen und die Linsen ein paar mal mit kaltem Wasser waschen. Nun die aufgeqollenen Linsen mit ein wenig (!!!) Flüssigkeit pürieren und zu dem geraspeltem Gemüse geben.
Nach Geschmack würzen. ( Bitte NICHT probieren!! Linsen kann man roh NICHT essen!)
Jetzt kommen die 4 EL Kichererbsenmehl hinzu und das ganze Gemisch zu einer homogenen Masse vermengen. Das Ganze bleibt eher flüssiger, also nicht wundern!

In einer Pfanne das Fett auf mittlerer Hitze erhitzen. Ich empfehle an dieser Stelle Kokosfett, das kann man besonders hoch erhitzen. Nun die Masse Bratlingen formen oder mit dem Löffel in die Pfanne geben und an drücken. Ich persönlich mache die Bratlinge eher dünn, uns schmecken sie so besser!
EDIT: Inzwischen brate ich die Bratlinge nur noch kurz an, lege sie dann auf ein Backblech mit Backpapier und lasse sie 20 Minuten bei 190° Ober und Unterhitze im Backofen fertig garen. Das spart Fett, Zeit und man kann die doppelte Portion mit weniger Aufwand backen.

Am nächsten Tag schmecken sie mir persönlich am besten mit Senf bestrichen, aber das nur als Idee 🙂

Ich hoffe, sie schmecken euch genauso gut wie uns!

Bis Bald!

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6 Kommentare

  1. […] bin ich nicht der Typ, der jeden Tag das gleiche Essen möchte. Mit einer einzigen Ausnahme. Die Linsenbratlinge! Ich variiere das Gemüse ständig und auch die Gewürze wähle ich immer ein bisschen anders. […]

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  2. Vielen lieben Dank für das Rezept! Ich habe die Linsenbratlinge ausprobiert … – ehr lecker! und auf meinem Blog https://in100tagen.wordpress.com/ verlinkt. Liebe Grüße!

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    1. Oh dass freut mich sehr!

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  3. […] mit Kohlenhydraten, Proteinen und Mineralstoffe und Spurenelementen. Richtig lecker sind sie als Bratling, ins Curry, in die Suppe oder als Salat. Auch als Hummus, Suppeneinlage und  Brotaufstrich machen […]

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  4. […] bin fast ein bisschen verliebt. Glutenfrei, vegan und lecker – Leafysoul. Beispielsweise die Linsenbratlinge  oder der […]

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