Schupfnudeln glutenfrei und vegan!!

Endlich sind die Semesterferien da!! Und somit auch (theoretisch) Zeit zum bloggen!!

Während der Klausurenzeit hatte ich auch noch eine Grippe, so dass ich mir die Auszeit jetzt wirklich verdient habe.

Der Stress und die Grippe haben mir ganz schön den Appetit genommen und ich bin froh, dass dieser nun wieder zurück ist.

Gestern hatte ich unglaubliche Lust auf Schupfnudeln. Keine Ahnung warum, den die Dinger habe ich erst ein paar Mal in meinem Leben gegessen. Jedenfalls lies ich mich von meinem Appetit leiten und stellte mich spontan in die Küche. Ich gebe zu, dass Rezept ist zwar wirklich ganz leicht, aber es kostet ein bisschen Zeit. Es bietet sich an, eine größere Menge zu machen und einzufrieren. Auch die richtige Form ist ein bisschen Übungssache, aber wir wollen ja den „Selbstgemacht-Charakter“ nicht verlieren 🙂

IMG_0157

Schupfnudeln

ergibt etwa 60 Stück

  • 1 kg Kartoffeln (festkochend)
  • etwa 20 El Speisestärke (gehäuft!)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Kartoffeln in einem großen Topf kochen, abgießen, heiß pellen und noch warm mit einem Kartoffelstampfer stampfen oder durch eine Kartoffelpresse pressen. Wenn ein paar grobere Stücke übrig bleiben, ist das nicht schlimm.

Nun zu dem warmen Kartoffelbrei nach und nach die Speisestärke dazu geben und rasch zu einem Teig verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Muskatnuss würzen und zu Schupfnudeln formen. Am besten klappt dass, wenn ihr den Teig in lange Schlangen rollt und dann portionsweise abschneidet und daraus die Nudeln formt. Wer, wie ich, ein keckes Kleinkind hat, spart sich diese Fleißarbeit einfach.

Die Schupfnudeln müssen nun in einem großen Topf mit heißem Salzwasser ziehen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das Wasser sollte nicht mehr kochen, sonst könnte es passieren, dass die mühsam geformten Nudeln zerfallen.

Sobald die Schupfnudeln an der der Oberfläche schwimmen, werden sie mit einer Schaumkelle herausgefischt und auf einem ausgebreitetem Geschirrtuch getrocknet. Nach etwa 30 Minuten kann man die getrockneten Schupfnudeln dann in der Pfanne anbraten (ich hab sie mit Pilzen und Petersilie gegessen) oder man friert für Notfälle ein.

Simple Sache oder?

Ganz mutige könnten auch Gnocchis daraus formen. Aber psst… nicht weiter sagen!

Guten Appetit!!!

IMG_0165

IMG_0211

Advertisements

ein Kommentar

  1. […] herrlich fruchtig, rahmig, kohlenhydratig und unglaublich lecker. Die Gnocchis habe ich mit dem Schupfnudelrezept gemacht, nur eben anders geformt. Das Rezept schreibe ich jetzt nicht nochmal auf, also einfach auf […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: