Mini Zucchini-Ciabatta

Hui, da hab ich mich mal richtig schwer getan, bei der Namensgebung…

Fing schon bei der Zucchino an. Genau. Zucchino ist die Einzahl der Zucchini. Und es hat mich schon immer gestört, wenn man nur eine Zucchini haben will. Das geht nämlich nicht. Eine Zucchini nennt man eben Zucchino. Und für die Zuccini-Ciabatta habe ich nur eine Zucchino gebraucht. Aber was, wenn ein mutiger Blogleser das Rezept ausprobieren möchte und mehrere Zucchini braucht??

Und dann Ciabatta. Eigentlich muss Ciabatta lange ruhen und am besten recht kühl. Hab ich beides eher nicht gemacht… Aber geschmacklich war es eindeutig ein Ciabatta!

Also bin ich mutig und nenne meine Kreation „Mini Zucchini-Ciabatta“.

Und ehrlich. Es ist doch egal wie die Dinger heißen. Sie sind nämlich richtig lecker!

Dabei wollte ich gestern eigentlich gar nicht backen, aber als ich beim durchwühlen meines Gemüsefaches eine vergessene Zucchino fand, da weinte mein Veganerherz ein bisschen. Das gute Stück war nicht mehr allzu hübsch und nicht mehr wirklich knackig und so wurde sie Teil von etwas größerem 🙂

Ich steh ja wirklich total darauf, Gemüse in mein Gebäck zu packen… aber gerade beim glutenfreien Backen, peppt das Gemüse einfach auf, sorgt für Abwechslung und hält das Gebackene saftig. Traut euch also!

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Die Ciabattabrötchen sind unheimlich fluffig geworden und schmecken hervorragend zu allem deftigen. Wir haben sie mit Tomatenaufstrich und Wilmersburger Käse gegessen  verschlungen.

Aber die Zucchino harmoniert auch mit Marmelade und Erdnussbutter. Einfach ziemlich lecker und ich musste mich sehr beherrschen, um nicht alle aufzuessen, sondern ein paar vorsorglich für das kommende Semester einzufrieren.

Kurz um, die werde ich auf jeden Fall bald wieder backen!

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Mini Zucchini-Ciabatta

ergibt etwa 9 Stück

  • 150gr Hirsemehl
  • 100 gr Vollkornreismehl
  • 50 gr Amaranthmehl
  • 200 gr Maisstärke
  • 1 Tl Johannisbrotkernmehl
  • 4 El Flohsamenschalen
  • 1 El Zucker 
  • 1 Tl Salz
  • ca 150 gr geraspelte Zucchini
  • je 1 El Öl und Apfelessig
  • 1 Päckchen + 1 El  Trockenhefe 
  • 250 ml heißes Wasser

Das Mehl mit dem Zucker, den Flohsamenschalen, dem Salz und der Hefe gut vermischen, die geraspelte Zucchino dazu geben und mit dem Apfelessig, dem Öl und dem heißen Wasser mindestens 10 Minuten zu einem klebrigen Teig verrühren.

Der Teig ist wirklich ziemlich klebrig und sollte mit einem Löffel von der Rührschüssel in die Mitte gekratzt werden, damit er besser gehen kann. Nun wird die Schüssel mit Klarsichtfolie abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt, damit der Teig in ruhe gehen kann.

Nach etwa einer Stunde sollte sich der Teig deutlich verdoppelt haben. Für das Formen der Ciabattabrötchen sollte die Hände ganz trocken sein, so kann man den noch recht feuchten Teig recht gut Formen. Einfach mit den Händen ca 9 gleich große Stangen formen, oder einfach als „Rechteck“ auf das Backrost mit Backpapier legen und ganz leicht mittig mit einem Messer anritzen.

Jetzt kommt das Backrost mit den Semmeln darauf für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 170° Umluft vorheizen und die Ciabattas für 15 Minuten backen lassen, abkühlen lassen und genießen!

Guten Appetit!

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ein Kommentar

  1. […] Gebäck und Waffeln mit Gemüse verfeinern. Richtig lecker sind Kürbisbrot, Süßkartoffelbagels oder auch […]

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