Joghurthörnchen (glutenfrei und vegan)

Letztes Wochenende schoben sich ständig Bilder von Joghurthörnchen durch mein Smartphone. Die liebe Sarah von Knusperstübchen rief nämlich zum Synchronbacken von besagten Joghurthörnchen auf.

Und weil ich finde, dass man sich bei so etwas nicht ausschließen muss, nur weil man auf tierische Produkte verzichten will und auf Gluten verzichten muss, habe ich mir das Rezept einfach ein bisschen zurecht gebogen 🙂 Die leckeren Dinger werde ich nicht zum letzten mal gebacken haben und mir schweben auch schon Abwandlungen im Kopf herum (wie wäre es mit Kürbis-Joghurthörnchen 🙂 🙂 )
IMG_0249IMG_0221
Auch wenn die glutenfreie und vegane Variante nicht genau so aus sieht wie das Original, der Geschmack ist wirklich toll! Da der Teig beim einrollen leider einreißt (aufgrund des fehlenden Glutens) sehen meine Joghurthörnchen etwas rustikaler aus, was sie aber nicht minder lecker macht. Einfach ideal für das recht spontane Familienfrühstück, Winterpicknick oder Brunch mit Freunden. Sicher ist der Fettanteil nicht gerade zu verachten, aber manchmal darf und muss man sich sowas auch gönnen!

Durch den geringen Zuckeranteil von nur einem Esslöffel, kann man die Hörnchen sowohl süß, als auch deftig genießen! Mir persönlich schmecken sie sogar mit Tahin und veganem Käse am besten. Und das beste daran: die Joghurthörnchen brauchen eine Ewigkeit, sondern sind (recht) schnell gezaubert. Ich habe die Gehzeit halbiert, da glutenfreier Teig irgendwann nicht mehr aufgeht und die Hefe inaktiv wird. Zumindest meiner Erfahrung nach. Dafür gehen die Hörnchen nachher noch einmal auf, wenn man sie vor dem Backen noch mal an einem warmen Ort ruhen lässt.

Der Teig lässt sich recht gut verarbeiten und wenn man ein bisschen Erfahrung mit glutenfreien Teigen hat, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Die Teigplatten lassen sich am Besten zwischen zwei Klarsichtfolien ausrollen und dass ist auch schon das schwierigste. Versprochen.

IMG_0260IMG_0220

Joghurthörnchen (glutenfrei und vegan)

Für ca 15 Stück

  • 150 gr Vollkornreismehl
  • 100 gr Hirsemehl
  • 50 gr Kartoffelmehl
  • 160 gr Speisestärke + 2 El
  • 1 Tl Johannisbrotkernmehl
  • 3 El Flohsamenschalen
  • 130 ml Sojamilch
  • 1 El Zucker
  • Ein Beutel Trockenhefe + 1 El Trockenhefe
  • 70 gr weiche Alsan
  • 1 El Leinsamenmehl + 4 El heißes Wasser
  • 200 gr Sojajoghurt natur (Sojade oder Provamel)
  • 1/2 Tl Salz
  • 70 gr geschmolzene Alsan zum Bestreichen der Schichten
  • Zum Bestreichen: 1 El Sojamilch + 1 El Sonnenblumenöl

Das Leinsamenmehl mit dem Wasser vermengen und 10 Minuten quellen lassen. Die Sojamilch mit dem Zucker vermengen und erwärmen, bis sie lauwarm ist, die Hefe einriesel lassen und ebenfalls 10 Minuten quellen lassen.

Das Hirsemehl, Reismehl, Kartoffelmehl, Johannisbrotkernmehl, die Flohsamenschalen und die Stärke gut miteinander vermischen und mit dem Salz, dem Joghurt, der Alsan, dem Leinsamenmehl und dem Milch-Hefegemisch zu einem weichen Teig verarbeiten. (Stichwort Kitchenaid 😉 )

Den Teig für etwa 5 Minuten kneten lassen und am Schluss noch einmal per Hand und etwas Speisestärke nach kneten. Dabei soll der Teig nicht zu feste werden, sondern immer noch weich und zart sein, aber nicht an den Händen kleben. Ein bisschen wie ein Babypopo 😉

Nun den Teig in eine große Schüssel geben und mit Klarsichtfolie und einem Küchentuch abdecken und für 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den gegangenen Teig in 7 gleich große Teile teilen und etwa gleich groß kreisförmig ausrollen. Hier wirds wieder etwas anspruchsvoll, da der Teig sehr weich ist. Am besten klappt das Ausrollen zwischen zwei Klarsichtfolien. Nun geschichtet und gestrichen, das heißt, auf jeden Teigkreis kommt eine dünne Schicht geschmolzene Alsan und darauf wieder eine Schicht Teig und gut andrücken. So wird weiter gemacht, bis man bei der letzten Schicht Teig ist, diese wird nicht mit Alsan bestrichen.

Den Teig“turm“ nun nochmal vorsichtig, auf einem mit Speisestärke bestäubten Backpapier, ausrollen, bis er etwa 1 1/2 bis 2 Mal so groß ist. Den Teig in gleichmäßige Rechtecke schneiden, aufrollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen und noch mal 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen und die Hörnchen mit der Sojamilch-Öl-Mischung bestreichen und für etwa 8-10 Minuten goldbraun backen lassen.

Kurz abkühlen lassen und genießen!

Guten Appetit!

IMG_0256

IMG_0236IMG_0261IMG_0226

Advertisements

4 Kommentare

  1. Oh die Hörnchen sehen köstlich aus, da bekomme ich direkt wieder Hunger, bzw. Lust auf ein gemütliches Brunch, obwohll ich schon gefrühstückt habe, hihi!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    Gefällt mir

  2. Die sehen unfassbar lecker aus:))! Nur sind da so viele ausgefallene Zutaten drin, die müsste ich erstmal besorgen:/ Ich habe dich übrigens für den Liebster Award nominiert und würde mich total freuen wenn du mitmachst :))! https://lifeofaprettynormalgirl.wordpress.com
    Ganz liebe Grüße
    Zoe

    Gefällt mir

  3. Die probier ich am Wochenende aus!

    Gefällt mir

    1. Du kannst auch normales Mehl nehmen, dann musst du aber 10 % mehr nehmen 😉
      Ich hoffe es schmeckt dir 🙂

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: