Die „Schüsselmahlzeit“- das Geheimnis der Buddha Bowl

Ja, ja Schande auf mein Haupt. Der letzte Post ist schon etwas her, aber derzeit fehlt es mir einfach an der Lust. Ich überlege hin und her, wie es mit dem Blog weiter gehen soll. Ob ich mehr von mir preisgebe oder ob ich lieber weiterhin nur Rezepte poste. In meinem Kopf gibt es ganze Pro und Contra Listen und so schnell werde ich wohl zu keiner Lösung kommen.

Ist ja auch erst mal Piepegal.

Kommen wir zum Thema.

Kennt ihr Buddha Bowls? Die Instagramer unter euch sicherlich, der Rest findet nun die Erleuchtung. Die lustig, bunt gefüllten Schüsseln heißen so, weil sie so rund und gefüllt sind, wie der Bauch des Buddhas. Der Name scheint mir eher eine witzige Erfindung zu sein, als waschechte Recherche, ich habe den „echten“ Buddha eher schlank in Erinnerung.

Vielleicht kommt der Name auch von dem Umstand, dass die Buddha Bowl glücklich macht? Quasi, eine essbare Meditation? Und an alle Skeptiker. JAAA man kann sich glücklich essen!

Feldsalat, Kürbis, Hirse, Kichererbsen und passierte Tomaten

Feldsalat, Kürbis, Hirse, Kichererbsen und passierte Tomaten

Ich ernähre mich seit einige Zeit noch naturbelassener als früher und muss sagen, es tut mir richtig gut! Unser Salzkonsum ist noch viel geringer als vorher und ich stelle zu meinem Erstaunen fest, dass ich oft gar kein Salz oder Gewürz brauche. Sogar meiner Tochter schmecken die puren Lebensmittel hervorragend und sie futtert wie nie zuvor. Überhaupt ist die Buddha Bowl eigentlich ein Paradies für Kleinkinder. Bunt, Lecker und vor allem SEPARIERT.

Kinder praktizieren ja ihre ganz eigene Trennkost. Jede Zutat schön hat bitte auf seinem eigenen Platz zu liegen und darf höchstens von der Esserin persönlich vermengt werden.

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Kürbis, Naturreis, Tahin und Wildkräuter

Ach die lieben Kleinen. Sind sie nicht nervenaufreibend nett?

Wieder zurück zum Thema. Anfangs dachte ich, diese hübschen Schüsselchen sind richtig aufwendig. Aber ich musste mich eines besseren belehren. Bei uns wandern oft einfach die Reste vom Vortag (oder Vorvortag 😉 ) in die Schüsseln, das frische Grün ist schnell gewaschen und frisches Gemüse ist in 15 Minuten im Dampfgarer gar. Alles zusammen auf den Teller und fertig!

Und das Beste: Man kann immer neu mischen! Ich liste euch mal meinen Grundaufbau auf:

  • Gekochtes Getreide:     Amaranth,Hirse, Reis, Quinoa, Buchweizen ect.
  • Hülsenfrüchte:               Kichererbsen, Linsen aller Art, Erbsen, Bohnen aller Art
  • Gemüse:                       Kürbis, Möhre, Pastinake, Kohl, Brokkoli, Zucchini, Paprika ect
  • Salat:                             Feldsalat, Portulak, Kopfsalat, Eissalat, Rucola, Wildkräuter ect

Mischt einfach was das Herz begehrt, was der Kühlschrank hergibt und wie ihr gerade lustig seit. Den es gibt nichts besseres als gesundes, buntes Essen, dass den Körper nährt und die Seele streichelt!!

In diesem Sinne. Guten Appetit!

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Kürbis, mit Bohnen und Erbsen in Tomatensauce und Buchweizenwaffeln

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Kichererbsen, Kürbis, Linsencurry und Naturreis

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ein Kommentar

  1. So ein schöner Beitrag! Da verzeiht man dir gerne das Blogpäuschen 😉 Ich liebe ❤ die Bowls ebenfalls! Danke fürs inspirieren…. hier wird es am Wochenende sicher welche geben :-*

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