Lebkuchengebäck

Dieses Rezept wollte ich schon vor 2 Wochen posten, aber dank fiesen Kita-Viren komme ich erst jetzt dazu. Denn ich lieeebbbeee Lebkuchen! Während mich Plätzchen und Co eher kalt lassen, vergöttere ich Lebkuchen und Marzipan. Ach so mag ich die Weihnachtszeit auch!

Irgendwie gibt es derzeit so viele Blogs, die glutenfreie und vegane Rezepte posten, da kommt mir mein klitzekleiner Blog noch kleiner und unbedeutender vor, zumal diese Blogs richtig tolle Bilder und ein professionelles Auftreten haben. Aber gut, es ist mein Hobby und als Mama und Studentin muss man nun mal Abstriche machen.

Mein Lebkuchenrezept ist wirklich simpel und die meisten Zutaten kann man bequem im Supermarkt kaufen. Sicher, es ist nicht „super-healthy“, muss es auch nicht. Ich esse gefühlt 3 Mal Lebkuchen im Jahr, da darf es auch die Variante mit veganer Butter und echtem Rohrohrzucker sein. Auch wenn ich Kokosöl und Kokosblütenzucker prinzipiell ganz toll finde, ich ab nicht das Geld, mir solche Luxusartikel regelmäßig zu kaufen und bin ganz froh, wenn es auch Rezepte gibt, die darauf verzichten.

Der Zuckerrübensirup verleiht dem Lebkuchen eine herrliche Farbe und ein richtig tolles Aroma. Und beim Lebkuchengewürz solltet ihr auf gute Qualität setzten, meins ist vom Nürnberger Christkindlmarkt und richtig gut!

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Lebkuchengebäck

ergibt 2 Bleche

  • 1 El Leinsamenmehl + 4 El heißes Wasser
  • 100 Gramm Alsan (weich)
  • 70-100 Gramm Rohrohrzucker 
  • 100 Gramm Zuckerrübensirup
  • 1 El Lebkuchengewürz
  • eine Prise Salz
  • 1 El Natron 
  • 130 GrammVollkornreismehl
  • 130 Gramm Hirsemehl (oder Buchweizenmehl)
  • 60 Gramm Maisstärke
  • 1 tl Johannisbrotkernmehl
  • optional: 1 El Flohsamenschalen

Das Leinsamenmehl mit dem heißen Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen.

Die weiche Alsan mit dem Zucker schaumig schlagen und unter ständigem rühren den Zuckerrübensirup und das Leinsamenei dazu geben. Alles zu einer homogenen Masse verrühren.

Das Vollkornreismehl mit dem Hirsemehl, dem Johannisbrotkernmehl, dem Natron und der Maisstärke mischen (+ den Flohsamenschalen)

Nun die Mehlmischung in die Alsan-Zucker-„Ei“- Mischung geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig sollte noch weich, aber irgendwie kompakt sein, denn er wird im Kühlschrank noch fest!

Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und für 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann zwischen zwei Blättern Backpapier oder zwei Lagen Folie ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Den Ofen auf 180° Ober und Unterhitze vorheizen und die Lebkuchen für etwa 8 Minuten hellbraun backen lassen.

Die fertigen Lebkuchen nach Bedarf mit Schokolade oder Puderzuckerglasur verzieren und in einer Dose aufbewahren.

Guten Appetit!

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2 Kommentare

  1. Wow sehen die köstlich aus, da hätte ich ja jetzt sehr gerne bei mir, so gegen dass Nachmittag tief;) Da ist doch übrigens nicht dabei, auch mal mit Zucker zu backen, gerade als Studentin wo man mehr auf das Geld schauen muss, ich kann mich selber noch gut daran erinnern. Und Rohrzucker ist ja schonmal besser als weisser, also ist es wieder etwas gesunder, hihi;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Liebe Krisi,
      sie waren so gut, dass sie bei uns nur 2 Tage alt wurden und schon mehrfach nachgebacken wurden 🙂
      Ja du hast recht, es ist nichts schlimmes dabei, aber man neigt ja dazu, alles so gesund wie möglich zu machen, obwohl ein bisschen Zucker auch keinen Schaden anrichtet.
      Alles Liebe
      Lucy

      Gefällt mir

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